Direkt zum Hauptbereich

Wieviel darf Demokratie kosten - reicht's noch für Plakatständer in der Stadt?

Ein Kommentar in den Dachauer Nachrichten lädt zum Nachdenken ein. Der Kommentator rechnet vor, dass die Politik nicht bereit sei, auf die Aufstellung der städtischen Plakatständer zu verzichten. Hierdurch könnte die Stadt 15.000 € einsparen. Gleichzeitig kürze man jedoch im Kulturbereich bei der Rathausausstellung und bei den Ankäufen von Kunstgemälden sowie in anderen Bereichen.
Es drängt sich die Frage auf, wieviel Demokratie kosten darf und wer die Demokratie bezahlen soll?
Der Kommentator übersieht, dass die Möglichkeit der Parteien in der Öffentlichkeit für ihre Vorstellungen zu werben, ein wesentliches Grundprinzip unserer Demokratie darstellt.
Der Kommentator möge die deutlichen Worte an dieser Stelle verzeihen, aber dies gilt umsomehr, als die Medien und Tageszeitungen immer weniger Bürger und damit auch Wählerinnen und Wähler in unserer Stadt erreichen. Der Kommentator sei hier aufgerufen, die Auflagenzahl seiner "Heimatzeitung" in den letzten Jahren zu verfolgen und (selbst-)kritisch zu hinterfragen.
Auch die Parteien, welche laut Kommentar "nicht bereit seien, bei sich zu sparen", haben mit diesem öffentlichen Auftrag nicht nur Freude. Schließlich müssen sie die Plakate und deren Druck finanzieren, müssen als Ehrenamtliche bei "Tag und Nacht" für die Plakatierung im gesamten Stadtgebiet sorgen und Schäden beheben, welche die vorherige Plakatierungsarbeit wieder gänzlich zu nichte machen.
Die kostengünstigste Lösung wäre somit - auch für die Parteien: Wahlkämpfe und Plakatierung abschaffen - ist dies aber auch die beste Lösung für die Demokratie?

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

CSU-Schafkopfrennen im Gasthof Liegsalz in Pellheim

Am Freitag, den 28.2.2020 fand im Gasthof Liegsalz ein Schafkopfrennen der CSU-Dachau statt. Kurz nach 19 Uhr konnte OB-Kandidat Peter Strauch 36 Mitspieler begrüßen und danach wurde das Turnier von Organisator Norbert Winter eröffnet und es wurde in zwei Runden um die meisten Pluspunkte im Turnier gekämpft. Gegen 23 Uhr standen die Sieger, die Platzierten und natürlich auch der- bzw. diejenige fest, der leider nur den letzten Platz erreicht hat. von links: OB-Kandidat Peter Strauch, Boni Ecker, Michael Ziegltrum,  Hilde Angerer, Janik Ziegltrum, Norbert Winter Zur Siegerehrung waren dann folgende Schafkopfer aufgerufen: 1. Platz: Hilde Angerer (49 Pluspunkte) 2. Platz: Michael Ziegltrum (44 Pluspunkte) 3. Platz: Boni Ecker (42 Pluspunkte) 4. Platz: Norbert Winter (41 Pluspunkte) 5. Platz: Janik Ziegltrum (36 Pluspunkte) Nachdem auch jemand den letzten Platz belegen musste, opferte sich dieses Mal dafür Ursula Bopfinger mit - 63 Punkten. Die CSU D

Finanzen werden problematisch

Neues von den Stadtwerken Bei der letzten Werkausschusssitzung hat Oberbürgermeister Florian Hartmann entsprechend unserer wiederholten Nachfrage Auskunft über den aktuellen Stand des Hallenbadneubaus gegeben. Leider ist das eine „never ending story“ und zudem ein Fass ohne Boden. Der Bericht listete einen Verzug nach dem anderen auf, sowie Kostensteigerung um Kostensteigerung. Vom einst geplanten Eröffnungstermin von Ende 2019, über Frühjahr 2020 hat nun Werkleiter Haimerl „ganz vorsichtig“ von Ende 2021!! gesprochen. Dann müsste jedoch ab sofort und bis zum letzten Gewerk alles planmäßig laufen. Leider wissen wir bereits, dass das nicht klappen wird, da die Firma die aktuell am Zug wäre, noch nicht mit ihrer Arbeit begonnen und damit schon wieder einige Wochen in Verzug ist.  Das Bad wird die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Stadtwerke sehr stark beeinflussen. Das zeigte sich auch beim zweiten Tagesordnungspunkt, der Feststellung des Jahresabschlusses 2018. Die Prüfe

Familienmesse in Karlsfeld

Der CSU Kreisverband Dachau stellt sich mit einem eigenen Stand vor. Als Vertreterinnen der CSU Stadtratsfraktion sind Stadträtin Heidi Lewald und stellvertretende Bürgermeisterin Gertrud Schmidt Podolsky am Stand ganz nach dem Motto:  "Näher am Menschen". v.l.n.r.: Heidi Lewald, CSU-Kreisgeschäftsführerin Johanna Mertl und Gertrud Schmidt-Podolsky