Den Dachauer Nachrichten ist es nur eine Randnotiz wert, für die Betroffenen hingegen, nämlich alte und bedürftige Dachauer, ist es ein schwerer Schlag: Die Stadtverwaltung hat es heuer erstmals nicht auf die Reihe bekommen, die Ausschüttungen der Syrius-und-Emma-Eberle-Stiftung, die seit Jahren rechtzeitig vor Weihnachten die Bedürftigen erreichen, vorzunehmen. Dies soll nun "bis Ende des ersten Quartals 2015" nachgeholt werden. Prima, dann kann kauft der bedürftige Bürger halt einfach im Frühjahr nen Christbaum...
Nachdem im Jahr 2013 unter OB Peter Bürgel der Startschuss für eine Neufassung zur Sozialgerechten Bodennutzung gegeben worden war, konnte der Stadtrat nun zweieinhalb Jahre später den finalen Beschluss fassen. Erfahrungsgemäß haben dann solche Entscheidungen viele Väter und Mütter, wie bereist in der Zeitung zu lesen ist - das ist bei dieser Frage aber letztlich nebensächlich. Worum geht es? Wenn künftig neues Bauland in Dachau entwickelt wird, müssen sich die Investoren an den Folgelasten beteiligen. Dazu gehören neben der Infrastruktur wie Straßen, Kindergarten- und Schulplätzen auch die Kosten, die ansonsten die Allgemeinheit zu tragen hätte: und zwar die Bereitstellung von Wohnraum zu verträglichen Preisen. Das Konzept besagt, dass 30% der Wohnungen für soziale Zwecke vorgesehen sein müssen. Ein wichtiger Schritt. Denn heute können sich etliche Familien und Alleinstehende keine Wohnung mehr zu Marktpreisen leisten. Es herrscht Wohnungsnot in unserer Stadt! Nic...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen