Direkt zum Hauptbereich

Bauausschuss am 18.01.2017

Abgrenzung zwischen Innen- und Aussenbereich


das war die Aufgabe bei einem Bauvorhaben in der Konrad-Adenauer-Str. 22 sowie für Bauanträge in der Schleißheimer Str. 84. Einvernehmlich hat sich der Bauausschuss auf Vorschlag der CSU-Fraktion für eine Abgrenzung zum Aussenbereich an der Linie an der Aussenkante des Anwesens Konrad-Adenauer-Str. 26 zur topografischen und städtebaulich vorgegebenen Kante an der Konrad-Adenauer-Str. 20 ohne Gemäldegalerie ausgesprochen. Allerdings stimmten damit alle Bauausschussmitglieder gegen die Bauverwaltung, die eine wesentlich geringere Baufläche dem Innenbereich gemäß § 34 BauGB zurechnete.

Bei den Bauanträgen an der Schleißheimer Str. 84 war die von der Regierung von Oberbayern vorgegebene Linie, welche den Innenbereich vom Aussenbereich trennt, eine klare und deutliche Entscheidungshilfe für die Beschlussfassung. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass die Abstimmung 9:6 für die Bauanträge erfolgte. Damit konnte ein Mehrfamilienhaus, sowie eine Tiefgarage mit 66 Stellplätzen als Vorbescheid genehmigt werden. 
Aber auch hier hat die Bauverwaltung der Stadt Dachau eine eigene Rechtsauffassung was die Trennung zwischen Innen- und Aussenbereich anbelangt.
Nachdem die Bauverwaltung im Laufe der Diskussion mitteilte, dass leider erst in der nächsten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses die Erschließungsfrage für das gesamte Gebiet abschließend festgelegt werden soll, wurde auf Antrag der CSU-Fraktion ein weiterer Bauantrag für zwei Häuser im südlichen Teil des Grundstückes vertagt.


Städtebaulicher Realisierungswettbewerb


Bei der Überplanung des Gebiets vom Bahnhof über die Frühlingsstraße bis zur Schleißheimer Straße kommt endlich Bewegung in die Angelegenheit. Seit 2013 liegt dieses Projekt in der Schublade, soll jetzt in Angriff genommen werden, mit der höchsten Priorität laut Aussage des Bauamts. Auf meine Nachfrage hin, wie sich die sportliche Vorgabe Baurechtssschaffung Beginn 2018 realisieren läßt, antwortete Stadtbaudirektor Simon: "Wenn etwas dazwischen kommt, dauert es so lang, wie das, was dazwischen kommt". Spannend wird es sein, wie im Rahmen der Bürgerbeteiligung die Bevölkerung das Thema Erhalt oder Abriß des Bahnhofsgebäudes beurteilt. 


Bebauungsplan Augustenfeld Mitte - Gemeinbedarfsfläche Schule


Schade, das hätten wir auch schon vor 8 Monaten haben können: 
Endlich vorangekommen ist man bei dem Bebauungsplan Geschwister-Scholl-Straße zur Erweiterung der Schule Augustenfeld. Bereits bei der Behandlung der Angelegenheit im Mai 2016, als es um die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit ging, hatte sich die CSU-Fraktion für einen nur 4-geschossigen (E+3) Erweiterungsbau der Schule Augustenfeld ausgesprochen. Leider sind wir von der Mehrheit des Bauausschusses überstimmt worden und so ist wertvolle Zeit verloren gegangen. Heute ist eine neue Wandhöhe von 18,0 m statt 21,50 m, nach Verhandlungen mit dem Nachbarn Montessori für das gesamte Baufeld einstimmig beschlossen worden.  

Gertrud Schmidt-Podolsky
Sprecherin im Bauausschuss 






Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein Schritt näher am neuen Hallenbad Der Werkausschuss hat in seiner letzten Sitzung mit großer Mehrheit für die Fertigstellung der Planung des Hallenbauneubaus gestimmt, da sich alle Ausschussmitglieder einig waren, dass man ein neues Bad möchte. Auch das Design und die Funktionalität der Planer haben fast alle überzeugt. Dem Einbau eines Hubbodens im Schwimmer- statt im Nichtschwimmerbecken wurde, trotz Mehrkosten, zugestimmt. Hier haben die Vorteile der umfangreicheren Nutzungsmöglichkeiten überzeugt.   Die Idee zu einem Neubau, statt der Generalsanierung des alten Hallenbades, geht auf den Vorschlag den ehemaligen CSU Stadtrats und Fraktionsvorsitzenden Christian Stangl zurück. Zugrunde lag damals eine  grobe Kostenschätzung von 8,6 Mio. €. Mit Blick auf die die mittelfristige Finanzplanung muss die Frage erlaubt sein, ob man sich das Bad, welches weiß Gott kein Spaß- oder Luxusbad wird, wirklich leisten kann, da die Gesamtkosten über 11 bis 13 Mio. € nach d

Das Wort zum Sonntag - oder: Plädoyer für eine bessere politische Kultur

Wir diskutieren in Dachau über einen aufwendigen und teuren Live-Stream aus den Stadtrats- und Ausschusssitzungen, um der Politikverdrossenheit zu begegnen. Vielleicht wäre es effektiver und günstiger, wenn alle Akteure, Politiker, Bürger, Verwaltung und Medien sich einfach einer besseren politischen Kultur verschreiben würden, egal auf welcher politischen Ebene: MEHR MUT Politik braucht mehr Mut zur Ehrlichkeit, zur Selbstkritik, zur Veränderungsbereitschaft, zur Kreativität. Wir sollten schauen, was möglich ist, nicht, was warum nicht geht. Einem Antragsteller, der selbst jahrelang auf den Rollstuhl angewiesen war, zu erklären, warum sein vorgeschlagener Behindertenparkplatz nicht funktioniert, ist hingegen bizarr. Wir müssen so ehrlich sein zu sagen, dass wir uns immer seltener teure Ideallösungen werden leisten können, wenn wir nicht irgendwann Lebensbereiche wie zB Kinderbetreuung und Kultur gegeneinander ausspielen wollen. Wir denken - selbstkritisch gesprochen - vielleicht n

News Familien- und Sozialausschuss

Die CSU-Fraktion im Dachauer Stadtrat hatte um eine außerordentliche Sitzung des Ausschusses gebeten um angesichts der sehr angespannten Situation im Bereich der Kinderbetreuung zeitnah vor der Sommerpause einen Bericht über die aktuelle Lage zu erhalten. Im Vorfeld der sitzung wurde der Oberbürgermeister und die Verwaltung gebeten während des Zusammentreffens einige zentrale Fragen zu beantworten. Hier ein Überblick über die Antworten und die Ergebnisse der Diskussion:                         1. Sowohl Stadträtin Keimerl als auch Stadtrat Schiller regten an zu prüfen, ob kurzfristige Lösungen im Hinblick auf eine offene Ganztagsschule realisierbar sind. Besteht diese Möglichkeit? ANTWORT: diese Möglichkeit besteht auf Grund fehlender Räumlichkeiten nicht. Zudem hatte sich in der Vergangenheit gezeigt, dass viele Eltern eine Betreuung im Hort, die auch in den Ferien stattfindet, bevorzugen.       2. Stadtrat Schiller schlug vor, aktuell und künftig regelmäßig ein Zusam