Direkt zum Hauptbereich

Öffentliche Anfrage an die Stadt Dachau: Situation der Läden in der Altstadt und in Dachau-Süd


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Wir bitten Sie zeitnah darüber zu informieren, ob es in der Zwischenzeit gelungen ist eine Nachfolgelösung für die derzeit vom Franziskuswerk betriebenen Läden zu finden. Eine Information über den Sachstand in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wäre wünschenswert.
Für die Bürgerinnen und Bürger dieser beiden Stadtteile haben die Läden neben einer wichtigen Versorgungsfunktion auch eine soziale Funktion als Orte des Austauschs und sind aus Sicht der CSU-Fraktion für die Identität unserer Stadt unverzichtbar. Wir begrüßten es daher sehr, dass Sie diese wichtige Angelegenheit im vergangenen Jahr zur Chefsache gemacht haben und sichern Ihnen auf diesem Wege weiterhin unsere Unterstützung zu.
Die zwischenzeitlich angekündigte Schließung an den Nachmittagen wird die Situation nun bereits merklich verschlechtern. Daher ist eine baldige Lösung geboten, die den beiden Ladenstandorten eine Perspektive gibt. Dass dies schwierig ist, ist den Bürgerinnen und Bürgern bewusst. Dennoch sollte nichts unversucht bleiben und bis zum Finden einer Lösung alle denkbaren Varianten geprüft werden: von klassischen Handelsketten wie Rewe oder Edeka bis hin zu Nischenkonzepten oder genossenschaftlichen Modellen – oder auch eine Mischform daraus.
Mit freundlichen Grüßen,
Florian Schiller
Wirtschaftsreferent
Fraktionsvorsitzender CSU-Stadtratsfraktion

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das Wort zum Sonntag - oder: Die politische Villa Kunterbunt

Wie schön, dass Pippi Langstrumpf ein Pferd hatte und deshalb nicht auf das Auto angewiesen war - über Umgehungsstraßen musste sie sich keine Gedanken machen. In Dachau geht es bei diesem Thema hingegen politisch kunterbunt zu: OB Hartmann beerdigt am einen Tag medial die Nord-Ost-Umgehung ( http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-nordost-umfahrung-vor-dem-aus-1.2029983 ) und buddelt am nächsten Tag mit 2/3 seiner Fraktion zumindest die Ostumgehung doch wieder aus dem Grab ( http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-weiter-auf-der-nordostumfahrung-1.2031760 ). Das Bündnis für Dachau wähnt sich in Taka-Tuka-Land ( http://dubistdachau.blogspot.de/2014/07/debatte-zur-nord-ost-und-ostumgehung.html ), verwischt vor lauter literarische Begeisterung aber Realität und Fiktion: Nicht "die CSU" will die Ostumgehung, sondern alle Fraktionen mit Ausnahme der Grünen und ihr selbst, begleitet von Prof. Heinritz (SPD). Nur, um der Legendenbildung vorzubeugen... Worum ge...

Es war einmal ... so beginnen alle Märchen - dies ist aber kein Märchen

... sondern eine reale Dankes-Email im Nachgang zum Gespräch bei Oberbürgermeister Peter Bürgel (CSU) zum Neubau "Kindergarten Dachau-Süd". Besonders Interessante Textpassagen haben wir uns erlaubt fett zu markieren. Ob sich Herr Christoph Maier, Mitinitiator des Bürgerentscheides am 18.03.2012, noch an seine Email erinnern kann? Viel Spaß beim Lesen Von: Christoph E. Maier [mailto:Christoph@CCMaier.de] Gesendet: Samstag, 6. Februar 2010 17:08 An: Peter Bürgel Stadt Dachau Cc: Angelika Riesinger; 'Annette Bieniek'; 'Christoph E. Maier'; 'Eva Kalteis'; 'Gabi Schloßbauer'; 'Heike Hein'; 'Irene Thaumüller'; 'Peter Rehm'; 'Sarah Sellschopp'; 'Silvia Würl'; 'Martina Schlüter'; 'Sonnenberger'; Axel Hannemann Betreff: Kindergarten Dachau Süd, Neubau Grüß Gott Herr Bürgel, seitens des gesamten Elternbeirats des Kindergartens Dachau Süd möchte ich mich ganz herzl...

Bürger- und Volksentscheid: 2x knappes JA - 2x wenig Beteiligung - 2x fehlendes Interesse

Am 04. Juli 2010 haben die Bürger in Dachau über die Frage des " Ausstiegs der Stadtwerke aus den Kohlekraftwerksprojekten " in Lünen und Krefeld entschieden sowie auf Landesebene über die Frage eines umfassenden Rauchverbotes in öffentlichen Räumen und Gaststätten . Bei beiden Fragestellungen hielt sich die überwiegende und damit schweigende Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern von nahezu zwei Dritteln von der Wahlurne fern. Der verblieben Rest von einem Drittel bildete sich eine Meinung und gab diese durch Einwurf in die Wahlurne kund. Ob dies ein positives Beispiel für mehr unmittelbare Demokratie ist, soll jeder selbst beurteilen: Das Ergebnis : Bürgerentscheid: Ausstieg Kohlekraftwerksbeteiligungen Lünen  und Krefeld Volksentscheid: Effektiver Nichtraucherschutz