Direkt zum Hauptbereich

Buslinie 719 fährt neue Strecke

Das Bündnis für Dachau hat beantragt, die Buslinie 719 (City Bus) bei der Fahrt von der Altstadt zurück zum Bahnhof über die Martin-Huber-Str. anstatt über die Münchner Str. fahren zu lassen.

Die Vorteile sind klar:

1. Anbindung der Martin-Huber-Str. an die Linie 719
2. Die Fahrzeit der Linie 719 wird um 3-4 Minuten verkürzt. So kann der Fahrplan besser eingehalten werden

Die Nachteile sind:

1. Es gibt bei der neuen Streckenführung keine Möglichkeit mehr von der Münchner Str. zum Bahnhof zu fahren.
2. Man kommt nicht mehr schnell von der Altstadt in die Münchner Str. weil man immer über den Bahnhof fahren muss
3. Die enge Martin-Huber-Str. wird durch den Busverkehr stärker belastet. Insb. beim Einsatz von großen Bussen.

Aus diesem Grund haben wir gegen die Änderung gestimmt. Die Änderung wurde allerdings gegen die Stimmen der CSU umgesetzt. Man wird sehen, welche Auswirkungen die neue Streckenführung auf die Fahrgastzahlen hat...

Peter Strauch
Stadtrat

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das Wort zum Sonntag - oder: Die politische Villa Kunterbunt

Wie schön, dass Pippi Langstrumpf ein Pferd hatte und deshalb nicht auf das Auto angewiesen war - über Umgehungsstraßen musste sie sich keine Gedanken machen. In Dachau geht es bei diesem Thema hingegen politisch kunterbunt zu: OB Hartmann beerdigt am einen Tag medial die Nord-Ost-Umgehung ( http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-nordost-umfahrung-vor-dem-aus-1.2029983 ) und buddelt am nächsten Tag mit 2/3 seiner Fraktion zumindest die Ostumgehung doch wieder aus dem Grab ( http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-weiter-auf-der-nordostumfahrung-1.2031760 ). Das Bündnis für Dachau wähnt sich in Taka-Tuka-Land ( http://dubistdachau.blogspot.de/2014/07/debatte-zur-nord-ost-und-ostumgehung.html ), verwischt vor lauter literarische Begeisterung aber Realität und Fiktion: Nicht "die CSU" will die Ostumgehung, sondern alle Fraktionen mit Ausnahme der Grünen und ihr selbst, begleitet von Prof. Heinritz (SPD). Nur, um der Legendenbildung vorzubeugen... Worum ge...

Bürger- und Volksentscheid: 2x knappes JA - 2x wenig Beteiligung - 2x fehlendes Interesse

Am 04. Juli 2010 haben die Bürger in Dachau über die Frage des " Ausstiegs der Stadtwerke aus den Kohlekraftwerksprojekten " in Lünen und Krefeld entschieden sowie auf Landesebene über die Frage eines umfassenden Rauchverbotes in öffentlichen Räumen und Gaststätten . Bei beiden Fragestellungen hielt sich die überwiegende und damit schweigende Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern von nahezu zwei Dritteln von der Wahlurne fern. Der verblieben Rest von einem Drittel bildete sich eine Meinung und gab diese durch Einwurf in die Wahlurne kund. Ob dies ein positives Beispiel für mehr unmittelbare Demokratie ist, soll jeder selbst beurteilen: Das Ergebnis : Bürgerentscheid: Ausstieg Kohlekraftwerksbeteiligungen Lünen  und Krefeld Volksentscheid: Effektiver Nichtraucherschutz

Es war einmal ... so beginnen alle Märchen - dies ist aber kein Märchen

... sondern eine reale Dankes-Email im Nachgang zum Gespräch bei Oberbürgermeister Peter Bürgel (CSU) zum Neubau "Kindergarten Dachau-Süd". Besonders Interessante Textpassagen haben wir uns erlaubt fett zu markieren. Ob sich Herr Christoph Maier, Mitinitiator des Bürgerentscheides am 18.03.2012, noch an seine Email erinnern kann? Viel Spaß beim Lesen Von: Christoph E. Maier [mailto:Christoph@CCMaier.de] Gesendet: Samstag, 6. Februar 2010 17:08 An: Peter Bürgel Stadt Dachau Cc: Angelika Riesinger; 'Annette Bieniek'; 'Christoph E. Maier'; 'Eva Kalteis'; 'Gabi Schloßbauer'; 'Heike Hein'; 'Irene Thaumüller'; 'Peter Rehm'; 'Sarah Sellschopp'; 'Silvia Würl'; 'Martina Schlüter'; 'Sonnenberger'; Axel Hannemann Betreff: Kindergarten Dachau Süd, Neubau Grüß Gott Herr Bürgel, seitens des gesamten Elternbeirats des Kindergartens Dachau Süd möchte ich mich ganz herzl...