Direkt zum Hauptbereich

Kostenexplosionen – Wer soll das noch bezahlen?

Nicht nur das geplante Hallenbad wird um mindestens 2 Millionen Euro teurer, sondern auch die geplante Erweiterung der Grundschule Augustenfeld wird statt 8,5 Millionen Euro
mindestens 11 Millionen Euro kosten. Deshalb hat die CSU – Fraktion den Vorschlag gemacht, „Zurück auf Anfang“ und die Planungen neu zu überdenken.

Die erst vor kurzem gemeldeten Einbrüche bei den Einnahmen im Gewerbesteuerbereich von ca. 4,5 Millionen Euro bringen die Alarmglocken zum Schrillen. Allein der OB warnte vor Schwarzmalerei mit den Worten: „ Es geht uns besser als allen Anderen“.
Nach einer eingehenden Diskussion und Erläuterungen der Kostensteigerungen durch das planende Architekturbüro wurde der CSU Antrag unterstützt und eine Entscheidung vertagt. Nun sollen sich in einer Arbeitsgruppe alle handelnden Personen und insbesondere die zuständigen Referentinnen zusammensetzen, um sich mit den nun vorliegenden belastbaren Zahlen auseinander zu setzen und Lösungsvorschläge für Kosteneinsparungen zu erarbeiten.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wir bleiben dran: Bürgerbiergarten und Langwieder Straße

In Sachen Langwieder Straße - man erinnere sich an die vorübergehende Sperrung - und Bürgerbiergarten beim ehemaligen Zieglerkeller haben wir lange nichts mehr gehört und deshalb heute bei OB Hartmann (SPD) nachgefragt: "1. Langwieder Straße Die Problematik ist bekannt. Es zeigt sich kontinuierlich eine Bautätigkeit im Viertel. Die Frage der   Straßensanierung und rechtlichen Qualität der Straße ist jedoch weiterhin ungeklärt. Welche Vereinbarung mit den Anwohnern wurde mittlerweile getroffen? 2. ehemaliger Biergarten ZK Zum einen bitten wir um Darstellung, welchen Planungsstand der BBPl zum Erhalt der Biergartenfläche, angestoßen durch unsere Fraktion, hat. Zum anderen war durch den Eigentümer angekündigt, die Biergartenfläche an die Stadt zu übertragen, wenn das linksseitige Bauvorhaben abgeschlossen ist. Die Nutzung als Bürgerbiergarten war angedacht. Wir bitten darum, beim Eigentümer nachzufragen, wie diesbezüglich weiter vorgegangen werden s...

CSU unterstützt Kultur vor Ort: Bandübungsräume und Dachauer Kultursäulen

Kürzlich wurden die neuen Bandübungsräume in der Friedenstraße offiziell eröffnet. 12 Dachauer Bands können dort ungestört und gegen eine überschaubare Miete proben. Die bisherige Warteliste konnte damit abgearbeitet werden. Die Dachauer Nachrichten berichten heute: http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/landkreis/neue-banduebungsraeume-beste-akustik-keller-3264400.html Zudem wurden soeben die beiden neuen Dachauer Kultursäulen, auf denen ausschließlich Plakate Dachauer Vereine geklebt werden dürfen, fertiggestellt. CSU-Kulturreferent Dr. Härtl hatte darauf gedrängt, diese zusätzliche Werbemöglichkeit für Dachauer Kulturvereine an den zentralen Stellen Ernst-Reuter-Platz und vor der Stadtbücherei zu schaffen.

Kultur auf dem MD-Gelände

Im Kulturausschuss gestern wurden die Weichen für die von der Stadt gewünschte kulturelle Nutzung des MD-Geländes gestellt. Die meisten Beschlüsse wurden - wie schon im Bauausschuss - einstimmig getroffen. Bei den weiteren Planungen soll Folgendes berücksichtigt werden: 1. Museum/Zentrum für Menschenrechte Eine derartige Einrichtung würde Dachau als Lern- und Erinnerungsort zwar gut anstehen, ist aber für die Stadt nicht finanzierbar. Ein zweistelliger Millionenbetrag wäre erforderlich. Finanzielle Unterstützung durch Dritte wird es nicht geben. 2. Museum für zeitgenössische Kunst Die Neue Galerie hat mittlerweile ihre Heimat im ehemaligen "Café Flori" gefunden, so dass sich entsprechende Überlegungen für das MD-Gelände erledigt haben. 3. große Veranstaltungshalle für 1.000 Besucher Die deutliche Mehrheit des Ausschusses hat sich der Argumentation der CSU-Fraktion angeschlossen, dass die dezentrale Kulturstruktur mit unterschiedlichsten Spielstätten von Café Gr...