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Wordpress-Blog "Vitales Dachau" - Anonym geht's einfach leichter

Ein neuer "low-budget" Blog mit Titel "Vitales Dachau" setzt sich mit dem Stadtentwicklungsprozess und der Dachauer Stadtentwicklung - natürlich kritisch - auseinander.

Parallel zur Veröffentlichung im Internet bekamen die Stadträte eine Mail von Frau Karin Frontzeck, welche auf den Text und Internet-Blog verweist. Auf der Internetseite ist leider kein Verantwortlicher oder Ansprechpartner auszumachen.

Honorig wird um eine Spende an die Dachauer Tafel bei Ideenübernahme von Parteien oder Politik aus dem Blog gebeten.

Hierzu meinen wir:

Hervorragend, wenn sich Bürger oder eine Bürgerin die Arbeit machen und Zeit nehmen, ihre Gedanken - wie hier geschehen - ausführlich auf Papier zu bringen und zu veröffentlichen.
Schade jedoch, dass dies in anonymer Weise erfolgt und eine wirkliche Diskussion leider nicht möglich ist. Außer man schreibt einen Kommentar im genannten Internet-Blog. Eine wirkliche Diskussion dürfte aber hier wohl nur schwer zu führen sein.
Die starke und bewusste Vereinfachung der Themen macht die im Text genannten Kritikpunkte nicht glaubhafter; nur jedoch oberflächlich eingängiger. Ob beispielsweise Dachau mit seinem Stadtwald, mit den Amperauen als Teil des regionalen Fahrradverbundes und Naturverbundes und seinen weithin sichtbaren Grünflächen eines Englischen Gartens á la München bedarf, muss bezweifelt werden. Auch das historische Dachauer Moos und die Künstlerkolonien wird keine politische Entscheidung zurückholen können.
Für engagierte Bürger ist der Stadtentwicklungsprozess gedacht und davon lebt er. Nur zu liebe Bürger und liebe Frau Frontzeck, geben Sie sich einen Ruck und machen Sie daran aktiv mit.

Alle Informationen hierzu unter Homepage Stadt Dachau: Stadtentwicklung im (wirklichen) Dialog

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Bürger- und Volksentscheid: 2x knappes JA - 2x wenig Beteiligung - 2x fehlendes Interesse

Am 04. Juli 2010 haben die Bürger in Dachau über die Frage des "Ausstiegs der Stadtwerke aus den Kohlekraftwerksprojekten" in Lünen und Krefeld entschieden sowie auf Landesebene über die Frage eines umfassenden Rauchverbotes in öffentlichen Räumen und Gaststätten.
Bei beiden Fragestellungen hielt sich die überwiegende und damit schweigende Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern von nahezu zwei Dritteln von der Wahlurne fern. Der verblieben Rest von einem Drittel bildete sich eine Meinung und gab diese durch Einwurf in die Wahlurne kund. Ob dies ein positives Beispiel für mehr unmittelbare Demokratie ist, soll jeder selbst beurteilen: Das Ergebnis:Bürgerentscheid: Ausstieg Kohlekraftwerksbeteiligungen Lünen  und Krefeld
Volksentscheid: Effektiver Nichtraucherschutz