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Regionaler Planungsverband München: Ohne Zuzug wird sich vieles zum Schlechteren wenden

In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung erteilt der Chef des RPV München der Forderung des FW-Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger (FW) nach einem generellen Wachstumsstopp für die Region München eine klare Absage. Aiwanger (FW) hatte argumentiert, das Bevölkerungswachstum der Region München gehe zu Lasten des ländlichen Raums in Bayern. Viele kluge und fähige Köpfe gehen Niederbayern und der Oberpfalz verloren, weil Sie nach München ziehen, so Aiwanger (FW) in seiner Begründung.

Dieser Argumentation widerspricht der Geschäftsführer des RPV München Breu heute deutlich in einem Interview. "Ohne Zuzug wird sich vieles zum Schlechteren wenden", so Breu (RPV). Würde man den Wohnungsbau stoppen, würden "die Mietpreise durch die Decke schießen", so Breu. Außerdem müssten viele Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen geschlossen werden, so Breu (RPV). Man solle aber beim Wachstum und Wohnungsbau die Schaffung von Arbeitsplätzen und das Gewerbe nicht vergessen. Dem Münchner Umland wird in der Perspektive bis 2029 eine erhebliche Bedeutung zukommen, weil die Stadt München flächenmäßig an ihre Grenzen stößt.

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