Direkt zum Hauptbereich

CSU-Fraktion informiert sich über neu gebaute Eishalle in Burgau


Am 12. Juli 2019 organisierte die Stadt Dachau auf Vorschlag des ÜB-Fraktionsvorsitzenden Rainer Rösch eine Informationsfahrt nach Burgau, um sich über die dort im Jahr 2016 gebaute Eishalle zu informieren. Sieben Stadträte der CSU-Fraktion Dachau (Fraktionsvorsitzender Florian Schiller,        3. Bürgermeisterin Gertrud Schmidt-Podolsky, OB-Kandidat Peter Strauch, Sportreferent Günter Dietz, sowie die Mitglieder des Stadtrats Christine Unzeitig, Anton Limmer und Norbert Winter) nahmen an der Infofahrt teil. 

Der 1. Bürgermeister der Stadt Burgau Konrad Barm empfing unsere Gruppe und konnte in der einstündigen Führung durch die Halle fachkundig auf die zahlreich gestellten Fragen antworten. Ihm zur Seite standen dabei der Vorsitzende des ESV Burgau und einer der vier Eismeister der Eishalle.

Für die CSU-Fraktion waren folgende Aussagen von großer Bedeutung
  • Die Bauzeit der Eishalle mit 750 Zuschauerplätzen betrug nur ein Jahr 
  • Die Planung der Halle übernahm das eigene Bauamt mit Unterstützung von externen Fachplanern 
  • Die Investitionssumme lag bei 6,7 Millionen Euro netto
  • Die Stadt Burgau führt die Halle in Eigenregie und nicht der ESV Burgau. Die Stadt kann somit alle Interessen (öffentlicher Lauf, Stockschützen, schulische Nutzung und ESV Burgau) neutral abwägen, ohne dass ein Part zu kurz kommt
  • Die Stadt Burgau hat eine Kooperation mit dem ESV Burgau gebildet, dieser hat sowohl den Imbissbereich, den Schlittschuhverleih und den Betrieb der kleinen „Vereinswirtschaft“ unter sich. Auch für die Werbung (Banden, Bullykreise etc.) ist der ESV verantwortlich, so dass sich dadurch für den Verein Einnahmemöglichkeiten erschließen
Die CSU-Fraktion Dachau nimmt viele positive Eindrücke mit und hofft, dass sich das „Burgauer Modell“ auch in Dachau übernehmen lässt. Schade war nur, dass niemand vom Bauamt anwesend war, um sich Informationen aus erster Hand zu holen.

Bilder von der Infofahrt:

Eishalle der Stadt Burgau von außen, ein funktioneller Industriebau
Innenansicht, Eisfläche 30 x 60 Meter
Tribünen für 750 Zuschauer

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Frohe Weihnachten

Ein Schritt näher am neuen Hallenbad Der Werkausschuss hat in seiner letzten Sitzung mit großer Mehrheit für die Fertigstellung der Planung des Hallenbauneubaus gestimmt, da sich alle Ausschussmitglieder einig waren, dass man ein neues Bad möchte. Auch das Design und die Funktionalität der Planer haben fast alle überzeugt. Dem Einbau eines Hubbodens im Schwimmer- statt im Nichtschwimmerbecken wurde, trotz Mehrkosten, zugestimmt. Hier haben die Vorteile der umfangreicheren Nutzungsmöglichkeiten überzeugt.   Die Idee zu einem Neubau, statt der Generalsanierung des alten Hallenbades, geht auf den Vorschlag den ehemaligen CSU Stadtrats und Fraktionsvorsitzenden Christian Stangl zurück. Zugrunde lag damals eine  grobe Kostenschätzung von 8,6 Mio. €. Mit Blick auf die die mittelfristige Finanzplanung muss die Frage erlaubt sein, ob man sich das Bad, welches weiß Gott kein Spaß- oder Luxusbad wird, wirklich leisten kann, da die Gesamtkosten über 11 bis 13 Mio. € nach d

Stadtrat hebt Vorgartensatzung auf - jetzt geht's nach BauGB

Der Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung die Vorgartensatzung aufgehoben. Die Rechtsgrundlage hierfür ist nicht mehr im Baugesetzbuch (BauGB) enthalten und daher war die Satzung durch den Stadtrat aufzuheben. Wie Bauamtsleiter Simon in der Sitzung erläuterte, geht es nun nach den allgemein üblichen Regelungen im Baugesetzbuch. Bauten und Anlagen in Vorgärten sind nur zulässig, wenn sie nicht den Festsetzungen eines Bebauungsplanes widersprechen oder im unbeplanten Bereich, wenn sie sich nach § 34 BauGB einfügen.