Direkt zum Hauptbereich

ANFRAGE: Lohnniveau Stadtwerke / Lohnniveau Stadtverwaltung inkl. doppelter München-Zulage


Dachau, 20. Februar 2020

 

 

ANFRAGE: Lohnniveau Stadtwerke / Lohnniveau Stadtverwaltung inkl. doppelter München-Zulage

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 Den in der letzten Stadtratssitzung getroffenen Beschluss zur Einführung der doppelten München-Zulage für Städtische Angestellte, sowie anhaltende Nachfragen aus den Reihen der Mitarbeiterschaft der Stadtwerke zum Anlass nehmend, bittet die CSU-Stadtratsfraktion um Beantwortung der folgenden Anfrage im Rahmen der nächsten Stadtratssitzung.

Es wird um eine Darstellung des Tarifniveaus bei der Stadt Dachau (TVÖD) und des TVV, sowie TVN Bayern (alt & neu) anhand von konkreten Beispielen gebeten, sodass die einzelnen Gehaltsbestandteile, sowie der jeweilige Monats-Gesamt-Brutto Betrag ersichtlich sind.

-        Busfahrer Stadtwerke Dachau, 58 Jahre alt, 20 Jahre Betriebszugehörigkeit, verheiratet, 2 Kinder

-         Busfahrer Stadtwerke Dachau, 27 Jahre alt, 3 Jahre Betriebszugehörigkeit, ledig, 1 Kind

-        Verwaltungsangestellte bei den Stadtwerken im mittleren Dienst, 42 Jahre, verheiratet, 3 Kinder

-        Verwaltungsangestellte bei der Stadt Dachau im mittleren Dienst, 42 Jahre, verheiratet, 3 Kinder

-        Elektriker bei den Stadtwerken, 39 Jahre, verheiratet, keine Kinder

-       Elektriker bei der Stadt/Bauhof, 39 Jahre, verheiratet, keine Kinder

 Begründung:

Nachdem die Frage der Einführung der doppelten München-Zulage im Haupt- und Finanzausschuss, sowie im Stadtrat jeweils im Rahmen von gesonderten Tagesordnungspunkten eingehend beraten und beschlossen wurde, erfolgte dies im Werkausschuss nicht. Lediglich im Wirtschaftsplan der Stadtwerke fand sich ein Hinweis, dass die Einführung der doppelten München-Zulage nicht geplant sei. Auf Nachfrage im Haupt- und Finanzausschuss wurde angedeutet, dass die Stadtwerke unter andere Tarifvertragswerke fallen, wobei nicht klar wurde, ob dies nun per se eine bessere Entlohnung bedeutet.

Daher ist es für unsere Fraktion wichtig nachzuvollziehen, ob das Tarifvertragswerk der Stadtwerke von Haus aus eine höhere Entlohnung vorsieht, oder ob gegeben falls auch beim Eigenbetrieb Stadtwerke Handlungsbedarf besteht.
 

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Schiller                                                                                                                 

Fraktionsvorsitzender                                                   

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

CSU - Stadtratsfraktion verhindert keine Eishalle

Trotz Ablehnung des SPD - Antrags mit 10:5 wird es selbstverständlich in Dachau ein neues  Eisstadion geben. Wie die Diskussion im Hauptausschuss verdeutlichte, soll es energetisch sinnvoll als einfache Eishalle errichtet werden. Allerdings muss die Wirtschaftlichkeit auch in Hinblick auf die jährlichen Betriebskosten noch von den Fachplanern berechnet werden. Die neue Eishalle soll laut geltendem Beschluss vom 21.11.2017 (Abstimmungsergebnis 14:1 inkl. Stimme des Oberbürgermeisters) im südlichen Teil des ASV - Geländes geplant werden. Zum großen Teil kann die Halle auf den nicht mehr genutzten Tennisplätzen errichtet werden, zusätzlich wird ein ganz geringer Teil in den Ausläufern des Bannwaldes hineinreichen. Selbstverständlich wird eine Ausgleichspflanzung mit wertvollen Gehölzen vorgenommen.  An dieser Stelle kann das Projekt mit wenig neuer Versiegelung umgesetzt werden der Flächenverbrauch ist gering die vorhandene Infrastruktur beim ASV kann genutzt werden ein modern

Beantragung der Prüfung einer neuen Eissporthalle auf dem südlichen Gelände des ASV

ANTRAG: Die CSU-Stadtratsfraktion mit Sportreferent Günther Dietz schlagen für die Prüfung eines Neubaus einer Eissporthalle die südlichen Flächen auf dem Gelände des ASV Dachau neben dem Kleinfeld-Fußball und Beach-Volleyballfeld vor (siehe Skizze). Die Stadtverwaltung möge in Abstimmung mit dem ASV Dachau diese Fläche in die am 17. Mai 2017 beschlossene Prüfung von Alternativstandorten einbeziehen. In diesem Zusammenhang ist der Vorschlag des ASV aufzugreifen und die neue Georg-Scherer Halle auf der Fläche der alten Kunsteisbahn vorzusehen. Teil des zu prüfenden Vorschlags ist außerdem die Beibehaltung der Tennishalle, sowie die Errichtung eines Parkhauses im nördlichen Bereich des Grundstücks auf den heutigen Parkplätzen. BEGRÜNDUNG: Der Vorschlag stellt aus Sicht der CSU-Fraktion die bestmögliche Lösung für den ASV und die Stadt Dachau dar. Das Vereinsgelände des ASV Dachau bliebe kompakt und würde Dank kurzer Wege ein intaktes Vereinsleben gewährleisten. Die Tennisabte
Ein Schritt näher am neuen Hallenbad Der Werkausschuss hat in seiner letzten Sitzung mit großer Mehrheit für die Fertigstellung der Planung des Hallenbauneubaus gestimmt, da sich alle Ausschussmitglieder einig waren, dass man ein neues Bad möchte. Auch das Design und die Funktionalität der Planer haben fast alle überzeugt. Dem Einbau eines Hubbodens im Schwimmer- statt im Nichtschwimmerbecken wurde, trotz Mehrkosten, zugestimmt. Hier haben die Vorteile der umfangreicheren Nutzungsmöglichkeiten überzeugt.   Die Idee zu einem Neubau, statt der Generalsanierung des alten Hallenbades, geht auf den Vorschlag den ehemaligen CSU Stadtrats und Fraktionsvorsitzenden Christian Stangl zurück. Zugrunde lag damals eine  grobe Kostenschätzung von 8,6 Mio. €. Mit Blick auf die die mittelfristige Finanzplanung muss die Frage erlaubt sein, ob man sich das Bad, welches weiß Gott kein Spaß- oder Luxusbad wird, wirklich leisten kann, da die Gesamtkosten über 11 bis 13 Mio. € nach d