Direkt zum Hauptbereich

Newsflash: Bauausschuss 25.6.14

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
  • Fahrradparkhaus auf der Ostseite des Bahnhofs wird gebaut, und zwar südlich der Unterführung - 1200 Fahrradstellplätze stehen dann zur Verfügung. Kosten 1,7 Mio €, vsl. 558.000 € fließen als Zuschuss zurück.
  • Die von der Verwaltung gewünschte Priorisierung von Hochbauprojekten hat die CSU-Fraktion mit klaren Worten abgelehnt: Ohne Darstellung von Abwägungsgründen sollte der Ausschuss entscheiden, Äpfel wurden in der Vorlage mit Birnen verglichen (zB WC-Anlage am Unteren Markt - Volumen 0,6 Mio € mit Erweiterung Grundschule Augustenfeld - Volumen 6,5 Mio €). Gerade im FSA angekündigte Krippen- und Hortneubauten sollten nun wieder de facto "kassiert" werden. Erst wenn im nächsten Bauausschuss dargelegt wird, welches Projekt welche Kapazität bindet, welche Folgekosten durch die Verschiebung eines Projekts entstehen (die VHS hat bereits Räume für die Zeit der Sanierung angemietet!) und welche rechtlichen Zwänge bestehen (Die derzeitige Unterbringung des neuen Feuerwehrfahrzeugs in Pellheim ist höchst problematisch!) kann über Priorisierungen gesprochen werden. Dem ist der Ausschuss gefolgt.
  • Der Antrag der CSU-Fraktion, ein Konzept zur Entwicklung von Gewerbeflächen zu erstellen (http://www.dachau.de/uploads/Gewerbeflchenentwicklung_Antrag_der_CSU-Fraktion_v.pdf) wurde einstimmig angenommen. Der Vorschlag von Kai Kühnel, Bündnis für Dachau, mitzuklären, welche Gewerbebetriebe aus Sicht der Stadt und des Steueraufkommens überhaupt wünschenswert sind, wurde aufgegriffen. Wir legen wert darauf, dass der Antrag schnell, ohne externe Beratung und unter Federführung der Wirtschaftsförderung umgesetzt wird - erst dann kann man über Landschaftsschutzgebiete etc. entscheiden.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das Wort zum Sonntag - oder: Die politische Villa Kunterbunt

Wie schön, dass Pippi Langstrumpf ein Pferd hatte und deshalb nicht auf das Auto angewiesen war - über Umgehungsstraßen musste sie sich keine Gedanken machen. In Dachau geht es bei diesem Thema hingegen politisch kunterbunt zu: OB Hartmann beerdigt am einen Tag medial die Nord-Ost-Umgehung ( http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-nordost-umfahrung-vor-dem-aus-1.2029983 ) und buddelt am nächsten Tag mit 2/3 seiner Fraktion zumindest die Ostumgehung doch wieder aus dem Grab ( http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-weiter-auf-der-nordostumfahrung-1.2031760 ). Das Bündnis für Dachau wähnt sich in Taka-Tuka-Land ( http://dubistdachau.blogspot.de/2014/07/debatte-zur-nord-ost-und-ostumgehung.html ), verwischt vor lauter literarische Begeisterung aber Realität und Fiktion: Nicht "die CSU" will die Ostumgehung, sondern alle Fraktionen mit Ausnahme der Grünen und ihr selbst, begleitet von Prof. Heinritz (SPD). Nur, um der Legendenbildung vorzubeugen... Worum ge...

Das Wort zum Sonntag - oder: Plädoyer für eine bessere politische Kultur

Wir diskutieren in Dachau über einen aufwendigen und teuren Live-Stream aus den Stadtrats- und Ausschusssitzungen, um der Politikverdrossenheit zu begegnen. Vielleicht wäre es effektiver und günstiger, wenn alle Akteure, Politiker, Bürger, Verwaltung und Medien sich einfach einer besseren politischen Kultur verschreiben würden, egal auf welcher politischen Ebene: MEHR MUT Politik braucht mehr Mut zur Ehrlichkeit, zur Selbstkritik, zur Veränderungsbereitschaft, zur Kreativität. Wir sollten schauen, was möglich ist, nicht, was warum nicht geht. Einem Antragsteller, der selbst jahrelang auf den Rollstuhl angewiesen war, zu erklären, warum sein vorgeschlagener Behindertenparkplatz nicht funktioniert, ist hingegen bizarr. Wir müssen so ehrlich sein zu sagen, dass wir uns immer seltener teure Ideallösungen werden leisten können, wenn wir nicht irgendwann Lebensbereiche wie zB Kinderbetreuung und Kultur gegeneinander ausspielen wollen. Wir denken - selbstkritisch gesprochen - vielleic...

Zehn-Minuten-Takt für Busse bleibt

Bereits einen Monat nach der ersten Ausgangssperre wegen Corona wollte die Verwaltung unter OB Florian Hartmann den 10-Minuten-Takt für die Buslinien 720, 722 und 726 kippen. In der Vorlage stand, dass der Schuldenstand auch ohne Corona-Krise bereits zum Jahresende 2023 auf 110 Mio. Euro ansteigen würde und man die Auswirkungen der Corona-Krise nur schwer einschätzen könne. Aus diesem Grund wollte die Verwaltung das Projekt sofort stoppen. Eine Wiederaufnahme würde allerdings einige Jahre dauern, da die Ausschreibungen alle zurück gezogen werden müssten. Der  Verwaltungsvorschlag wurde vom größten Teil der Stadträte abgelehnt. Warum steht die CSU auch heute noch zu diesem Projekt? Das Projekt Zehn-Minuten-Takt ist aus Sicht der CSU eines der Kernprojekte der Verkehrswende und des Klimaschutzes in Dachau. Die Investitionen sind notwendig um die zweite große Krise, nämlich die Klima-Krise zu bewältigen. Aus unserer Sicht gibt es eine Vielzahl von anderen Pr...