Direkt zum Hauptbereich

Kunstrasen und Spielfeldertüchtigung für den TSV

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurden zwei Anträge des TSV 1865 behandelt. Der Verein hat auf Grund der nun bereits seit 15 Jahren andauernden Planungen und Verhandlungen rund um seine Aussiedelung an die Theodor Heuss Straße einen massiven Investitionsstau.

Auf diesen will der Verein nun durch die Errichtung eines Kunstrasens und der Ertüchtigung der Rasenfläche auf dem SSV Gelände in Dachau Ost reagieren. Die Notwendigkeit - ob mit oder ohne Aussiedelung - zeitnah Abhilfe zu schaffen, wird über alle Fraktionen im Stadtrat anerkannt. Somit wurde der Maßnahme für den Rasen in Dachau Ost zugestimmt. Immerhin 300.000 Euro wird die Stadt für dieses Vorhaben als Zuschuss aufbringen. Auch der Kunstrasen soll so schnell wie möglich errichtet werden. Allerdings favorierte der Ausschuss mit äußerst breiter Mehrheit als Standort das Stammgelände. Auf dem dortigen Sandplatz, der ohnehin keine guten Trainingsbedigungen ermöglicht, wäre ein guter Standort. Somit muss nun gemeinsam mit dem Verein der Immissionsschutz geklärt werden (auch der Sandplatz ist bereits ein Fußballplatz) und der Verein muss erklären, ob er diese zeitnahe Lösung für seine Fußballer zusammen mit der Stadt realisieren will. 

Der Verein hatte als Standort die SSV Fläche in Dachau Ost favorisiert. Sollte eine Aussiedelung zu Stande kommen, so wären diese städtischen Flächen zu überplanen, so dass die Stadt entsprechende Mittel zur Verfügung hätte um den Verein bei der Entwicklung seiner Sportstädten auf dem neuen Gelände oder auch auf dem Stammgelände zu unterstützen. Nur so kann also auch zeitnah ein Hallenneubau in Angriff genommen werden.

Die CSU Fraktion spricht sich des weiteren dafür aus für die marode Jahnhalle einen Ersatzneubau auf der städtischen Fläche an der Theodor Heuss Straße in Angriff zu nehmen. Ebenso könnte dort ein weiterer Kunstrasenplatz errichtet werden. Das wäre zumindest eine kleine Aussiedelung, die den Charme hat in absehbarer Zeit umsetzbar zu sein.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

CSU - Stadtratsfraktion verhindert keine Eishalle

Trotz Ablehnung des SPD - Antrags mit 10:5 wird es selbstverständlich in Dachau ein neues  Eisstadion geben. Wie die Diskussion im Hauptausschuss verdeutlichte, soll es energetisch sinnvoll als einfache Eishalle errichtet werden. Allerdings muss die Wirtschaftlichkeit auch in Hinblick auf die jährlichen Betriebskosten noch von den Fachplanern berechnet werden. Die neue Eishalle soll laut geltendem Beschluss vom 21.11.2017 (Abstimmungsergebnis 14:1 inkl. Stimme des Oberbürgermeisters) im südlichen Teil des ASV - Geländes geplant werden. Zum großen Teil kann die Halle auf den nicht mehr genutzten Tennisplätzen errichtet werden, zusätzlich wird ein ganz geringer Teil in den Ausläufern des Bannwaldes hineinreichen. Selbstverständlich wird eine Ausgleichspflanzung mit wertvollen Gehölzen vorgenommen.  An dieser Stelle kann das Projekt mit wenig neuer Versiegelung umgesetzt werden der Flächenverbrauch ist gering die vorhandene Infrastruktur beim ASV kann genutzt werden ein modern

Beantragung der Prüfung einer neuen Eissporthalle auf dem südlichen Gelände des ASV

ANTRAG: Die CSU-Stadtratsfraktion mit Sportreferent Günther Dietz schlagen für die Prüfung eines Neubaus einer Eissporthalle die südlichen Flächen auf dem Gelände des ASV Dachau neben dem Kleinfeld-Fußball und Beach-Volleyballfeld vor (siehe Skizze). Die Stadtverwaltung möge in Abstimmung mit dem ASV Dachau diese Fläche in die am 17. Mai 2017 beschlossene Prüfung von Alternativstandorten einbeziehen. In diesem Zusammenhang ist der Vorschlag des ASV aufzugreifen und die neue Georg-Scherer Halle auf der Fläche der alten Kunsteisbahn vorzusehen. Teil des zu prüfenden Vorschlags ist außerdem die Beibehaltung der Tennishalle, sowie die Errichtung eines Parkhauses im nördlichen Bereich des Grundstücks auf den heutigen Parkplätzen. BEGRÜNDUNG: Der Vorschlag stellt aus Sicht der CSU-Fraktion die bestmögliche Lösung für den ASV und die Stadt Dachau dar. Das Vereinsgelände des ASV Dachau bliebe kompakt und würde Dank kurzer Wege ein intaktes Vereinsleben gewährleisten. Die Tennisabte
Ein Schritt näher am neuen Hallenbad Der Werkausschuss hat in seiner letzten Sitzung mit großer Mehrheit für die Fertigstellung der Planung des Hallenbauneubaus gestimmt, da sich alle Ausschussmitglieder einig waren, dass man ein neues Bad möchte. Auch das Design und die Funktionalität der Planer haben fast alle überzeugt. Dem Einbau eines Hubbodens im Schwimmer- statt im Nichtschwimmerbecken wurde, trotz Mehrkosten, zugestimmt. Hier haben die Vorteile der umfangreicheren Nutzungsmöglichkeiten überzeugt.   Die Idee zu einem Neubau, statt der Generalsanierung des alten Hallenbades, geht auf den Vorschlag den ehemaligen CSU Stadtrats und Fraktionsvorsitzenden Christian Stangl zurück. Zugrunde lag damals eine  grobe Kostenschätzung von 8,6 Mio. €. Mit Blick auf die die mittelfristige Finanzplanung muss die Frage erlaubt sein, ob man sich das Bad, welches weiß Gott kein Spaß- oder Luxusbad wird, wirklich leisten kann, da die Gesamtkosten über 11 bis 13 Mio. € nach d