Direkt zum Hauptbereich

Parken am Bahnhof: CSU stößt Untersuchung an

Die CSU-Fraktion hat beantragt das gesamte Bahnhofsumfeld einer Machbarkeitsuntersuchung zu unterziehen. Es soll untersucht werden, wie der ruhende Verkehr künftig geordnet werden kann. Dabei sollen alle Optionen auf den Tisch: von Bewohnerparken im Umfeld über Kurzparkregelungen, Parkeinschränkungen und kostenpflichiges Parken. Der Antrag der CSU-Fraktion wurde einstimmig angenommen.

Ziel ist es Maßnahmen zu ergreifen, so dass der Parkdruck am Bahnhof abnehmen kann und die Attraktivität von ÖPNV und Radverkehr steigt. Mit verlängerten Buszeiten bis 22 Uhr, mit der Taktverdichtung auf der Linie A und dem neu entstehenden Radlparkhaus sind erste Schritte auf den Weg gebracht.

Heute ersticken die Bewohner der Quartiere im Verkehr, diejenigen die nur mit dem PKW zum Bahnhof kommen können, finden teils chaotische Zustände vor. Letztlich ist es möglich denjenigen, die auf Rad und Bus umsteigen können ein attraktives Angebot zu machen und denen, die nur mit dem Auto zum Bahnhof kommen können Parkraum zu bieten, der den Namen verdient. Obendrein sollen die Bewohner spürbar entlastet werden.

Die beantragte Untersuchung soll nun Optionen aufzeigen, wie dies zu bewerkstelligen ist, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen und wie entsprechende Auswirkungen aussehen könnten.

Mit dem Beschluss im Umwelt-und Verkehrsausschuss ist der Startschuss für eine Umstrukturierung gegeben, die den Stadtrat und auch die Bürger intensiv beschäftigen wird.

Florian Schiller

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bürger- und Volksentscheid: 2x knappes JA - 2x wenig Beteiligung - 2x fehlendes Interesse

Am 04. Juli 2010 haben die Bürger in Dachau über die Frage des "Ausstiegs der Stadtwerke aus den Kohlekraftwerksprojekten" in Lünen und Krefeld entschieden sowie auf Landesebene über die Frage eines umfassenden Rauchverbotes in öffentlichen Räumen und Gaststätten.
Bei beiden Fragestellungen hielt sich die überwiegende und damit schweigende Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern von nahezu zwei Dritteln von der Wahlurne fern. Der verblieben Rest von einem Drittel bildete sich eine Meinung und gab diese durch Einwurf in die Wahlurne kund. Ob dies ein positives Beispiel für mehr unmittelbare Demokratie ist, soll jeder selbst beurteilen: Das Ergebnis:Bürgerentscheid: Ausstieg Kohlekraftwerksbeteiligungen Lünen  und Krefeld
Volksentscheid: Effektiver Nichtraucherschutz