Die Stadt war vom Landratsamt aufgefordert worden zu den
neuen Vorschlägen des Bund Naturschutz Stellung zu nehmen. Es geht um die
Fläche südlich der Schleißheimer Straße und westlich des Tiefen Grabens. Wie
schon im April 2015 machte die CSU-Fraktion im Bau- und Planungsausschuss klar,
dass über ein LSG erst entschieden werden kann, wenn das
Gewerbeflächenentwicklungskonzept steht. Das sahen auch andere Fraktionen so
und so wurden die Änderungsvorschläge von OB und Verwaltung abgelehnt. Ein
besseres Verfahren wäre es sicherlich gewesen hier nicht Schnelligkeit vor
Gründlichkeit zu sehen und das Thema erst einmal zurück zu stellen. Aber dafür
hätte es vielleicht die Einsicht gebraucht, dass ein Kopf nicht immer durch die
Wand passt. Nun ist ein Umgriff von Flächen vorgeschlagen, die mit einem
Landschaftsschutzgebiet nicht wirklich viel zu tun haben. Ausgang offen…
Die Initiative gegen Kohlekraftwerke verbiegt die Wahrheit. Michael Eisenmann von der Dachauer Initiative gegen Kohlekraftwerke nimmt es in seinem Leserbrief unter dem Titel 'Stadtwerke ruinieren sich selbst' leider mit der Wahrheit nicht sehr genau. Die Stadtwerke Dachau gehören mit ihrem Einstieg in die Eigenerzeugung gemeinsam mit fortschrittlichen Stadtwerken aus ganz Deutschland zu den Pionieren, die erkannt haben, dass die Abhängigkeit von den Kraftwerken der großen Energiekonzerne wie E.ON, RWE oder Vattenfall weder den Bürgern noch den Stadtwerken hilft. Daher beteiligen sich die Dachauer Stadtwerke gemeinsam mit anderen Stadtwerken an umweltfreundlichen, hocheffizienten und wirtschaftlich tragfähigen Kraftwerksprojekten im Stadtwerke-Netzwerk Trianel. Die Bilanz 2009 zeigt, dass diese Strategie erfolgreich ist. Daher wird sie auch von der breiten Mehrheit des Dachauer Stadtrates mitgetragen. Dass Michael Eisenmann, seiner Initiative und dem Bündnis für Dachau diese...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen