Direkt zum Hauptbereich

Hundesteuer - Kampfhundebesitzer müssen tiefer in die Tasche greifen

Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Hundesteuersatzung aus Jahr 1999 modifiziert. Zum einen steigen die seit 17 Jahre geltenden Gebühren pro Jahr von derzeit 50€ auf künftig 60€.


Die CSU-Fraktion und ihr folgend die Mehrheit im Ausschuss wollte dem Verwaltungsvorschlag nicht folgen den 2. und 3. Hund deutlich höher zu besteuern. Es gilt also weiterhin: jeder Hund wird gleich behandelt.


Neben einer befristeten Steuerbefreiung für diejenigen, die ihren Hund aus dem Tierheim haben, gilt fortan auch eine zweijährige Steuerbefreiung für Hundehalter, die einen Hundeführerschein absolviert haben.


Für die Halter von Kampfhunden wird es künftig teuerer. Ein Kampfhund wird mit 996 € pro Jahr besteuert. Sollte ein sogenanntes Negativzeugnis für den Hund vorliegen, gilt ein niedrigerer Betrag. Mit dem Negativzeugnis soll die Ungefährlichkeit des Hundes bescheinigt werden. Diese Hunde werden mit 240€ besteuert, bislang waren dies lediglich 50€.



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bürger- und Volksentscheid: 2x knappes JA - 2x wenig Beteiligung - 2x fehlendes Interesse

Am 04. Juli 2010 haben die Bürger in Dachau über die Frage des "Ausstiegs der Stadtwerke aus den Kohlekraftwerksprojekten" in Lünen und Krefeld entschieden sowie auf Landesebene über die Frage eines umfassenden Rauchverbotes in öffentlichen Räumen und Gaststätten.
Bei beiden Fragestellungen hielt sich die überwiegende und damit schweigende Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern von nahezu zwei Dritteln von der Wahlurne fern. Der verblieben Rest von einem Drittel bildete sich eine Meinung und gab diese durch Einwurf in die Wahlurne kund. Ob dies ein positives Beispiel für mehr unmittelbare Demokratie ist, soll jeder selbst beurteilen: Das Ergebnis:Bürgerentscheid: Ausstieg Kohlekraftwerksbeteiligungen Lünen  und Krefeld
Volksentscheid: Effektiver Nichtraucherschutz