Direkt zum Hauptbereich

Integration - Stadt will Mammutaufgabe mit neuer Stelle stemmen

In seiner Sitzung hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen eine neue Stelle zu schaffen. Diese ist bislang nicht im Stellenplan vorgesehen. Dennoch waren die Stadträte einstimmig der Meinung, dass es die neue Stelle braucht um die Mammutaufgabe der Inetgration zu bewältigen.


Letztlich gibt es noch keine Patentrezepte wie der Herausforderung begegnet werden kann. Zudem ist Integration ein weites Feld. Es geht um die Frage der Koordination ehrenamtlichen Engagements, das heißt Mitbürger mit Migrationshintergrund an die richtigen Initiativen und Ansprechpartner zu vermittelen. Es geht aber auch um die Frage wie unsere Werte und unser kultureller Kompass bestmöglich vermittelt werden können. Diese Aufgabe wird von ganz vielen in der Stadt zu schultern sein und eine zentrale Stelle kann hierfür Dreh- und Angelpunkt sein.


Es bleibt abzuwarten wie schnell erste Ergebnisse ablesbar sind. Angesichts der Tatsache, dass OB Hartmann gerade ein neues Amt hat schaffen lassen, das noch nicht besetzt ist, zudem mit einer neuen Abteilungsstruktur darunter versehen, und nun eben die neue Stelle, wird sich hier erst noch einiges finden müssen. Für die CSU-Fraktion war es dennoch wichtig die Aufgabe bereits jetzt gemeinsam mit den anderen Fraktionen aufs Gleich zu setzen. Damit verbunden ist selbstverständlich die Erwartung, dass rasch konkrete Maßnahmen erarbeitet und beschlossen werden.


Ein wichtiger weiterer Schritt hierzu ist der von der CSU beantragte Arbeitskreis Integration, in dem auch Vertreter des Stadtrats die Leitplanken der künftigen Integrationsarbeit mitbestimmen sollen. Denn auch ohne die Begleitung durch die Stadtpolitik wird die Aufgabe nicht zu bewältigen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Bürger- und Volksentscheid: 2x knappes JA - 2x wenig Beteiligung - 2x fehlendes Interesse

Am 04. Juli 2010 haben die Bürger in Dachau über die Frage des "Ausstiegs der Stadtwerke aus den Kohlekraftwerksprojekten" in Lünen und Krefeld entschieden sowie auf Landesebene über die Frage eines umfassenden Rauchverbotes in öffentlichen Räumen und Gaststätten.
Bei beiden Fragestellungen hielt sich die überwiegende und damit schweigende Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern von nahezu zwei Dritteln von der Wahlurne fern. Der verblieben Rest von einem Drittel bildete sich eine Meinung und gab diese durch Einwurf in die Wahlurne kund. Ob dies ein positives Beispiel für mehr unmittelbare Demokratie ist, soll jeder selbst beurteilen: Das Ergebnis:Bürgerentscheid: Ausstieg Kohlekraftwerksbeteiligungen Lünen  und Krefeld
Volksentscheid: Effektiver Nichtraucherschutz