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Wahlprogramm Stadtratswahl: STADT DES ERINNERNS – STADT DER KÜNSTE


Dachau ist national und international bekannt – wegen der Schrecken, die vom Konzentrationslager ausgegangen sind und wegen der Schönheit, die die Landschaftsmalerei hervorgebracht hat. Sowohl die historische wie auch die kulturelle Vergangenheit unserer Heimatstadt bringt Aufgaben, Verpflichtungen und Herausforderungen für die Gegenwart und Zukunft mit sich.






Deshalb will die CSU:

• eine junge und aktive Künstlerszene fördern, z.B. durch das Anbieten von Workshops, Stipendien und Atelierräumen. Dabei versteht die CSU Dachau nicht mehr nur als „Ort der Maler“, sondern generell als „Stadt der Künste“. Künstler aller Richtungen sollen hier leben und arbeiten wollen und willkommen sein.





• die Kulturstadt Dachau mit einem eigenständigen Profil für Tagestouristen attraktiver machen. Mehr als eine Million Tagestouristen besuchen unsere Stadt jährlich – überdurchschnittlich viele, deren Potential nur unterdurchschnittlich genutzt wird. In Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden und der lokalen Wirtschaft sollen die Angebote für Touristen verbessert werden.







• die Bedeutung Dachaus als Ort des Lernens und Erinnerns festigen und die internationalen Kontakte intensivieren. Dabei müssen auch neue Wege des Erinnerns gefunden und unterstützt werden, um möglichst viele Bürger zu erreichen, etwa durch Theaterprojekte, ein Filmfestival oder Literaturtage. Die Beziehungen zu Gedenkorten in anderen Ländern, gerade auch in Israel, sollen vertieft und in der Bevölkerung zum Beispiel durch Austauschprogramme verankert werden.





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Bürger- und Volksentscheid: 2x knappes JA - 2x wenig Beteiligung - 2x fehlendes Interesse

Am 04. Juli 2010 haben die Bürger in Dachau über die Frage des "Ausstiegs der Stadtwerke aus den Kohlekraftwerksprojekten" in Lünen und Krefeld entschieden sowie auf Landesebene über die Frage eines umfassenden Rauchverbotes in öffentlichen Räumen und Gaststätten.
Bei beiden Fragestellungen hielt sich die überwiegende und damit schweigende Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern von nahezu zwei Dritteln von der Wahlurne fern. Der verblieben Rest von einem Drittel bildete sich eine Meinung und gab diese durch Einwurf in die Wahlurne kund. Ob dies ein positives Beispiel für mehr unmittelbare Demokratie ist, soll jeder selbst beurteilen: Das Ergebnis:Bürgerentscheid: Ausstieg Kohlekraftwerksbeteiligungen Lünen  und Krefeld
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